Shadowban: Was ist das und was können wir dagegen tun?

Am June 19, 2026 veröffentlicht
 

Von einem Shadowban spricht man, wenn die Sichtbarkeit von Beiträgen oder ganzen Accounts auf Social Media eingeschränkt wird, ohne dass die betroffenen Accounts darüber informiert werden. Die Inhalte sind zwar noch online, werden aber deutlich weniger Menschen angezeigt. Warum, darüber schaffen die Plattformbetreiber nur wenig Transparenz. 

Auch wir sind betroffen. 

Seit einiger Zeit sehen wir in unseren Reichweitenzahlen (Aufrufe, Interaktionen): Unsere Posts werden weniger Menschen ausgespielt als in der Vergangenheit. Die Möglichkeit, über Social Media im Sinne der Menschlichkeit zu mobilisieren und Menschen zum Spenden zu bewegen, sinkt damit enorm.  

Auf euren eigenen Social-Media-Kanälen kann es auch zu einem Shadow Ban kommen. Insbesondere Bilder von offenen Wunden – ja, auch geschminkten Wunden der Notfalldarstellung – können zur Folge haben, dass die Posts weniger Menschen ausgespielt werden. Überlegt euch also genau, auf welche Art und Weise ihr Notfalldarstellung online präsentiert. Auch die Verwendung generischer Hashtags kann einen Shadow Ban begünstigen. Wir haben uns gegen die Verwendung von Hashtags entschieden. Warum, das erfahrt ihr in diesem Artikel. 

Für Organisationen wie uns ist das ein großes Problem. Instagram und Facebook sind unersetzlich zur Imagepflege unseres Verbands und unseres Ehrenamts sowie der Spendengenerierung für Menschen in Not. 

Wer daran leidet? Im Endeffekt die betroffene Bevölkerung vor Ort.  

Weniger Geld bedeutet, dass wir unsere Hilfe im In- und Ausland eingeschränkter durchführen können. Genauso, wie eure DRK-Gliederung weniger handlungsfähig ist, wenn ihr weniger Einnahmen durch Fördermitglieder oder Spender generiert.   

Was jetzt? 

Kein Social Media ist auch keine Lösung. Instagram und co. professionell zu bespielen, ist in der modernen Öffentlichkeitsarbeit ein Muss. Deswegen geben wir euch im Verband mit unseren Schulungen auf TeamDRK, den Vorlagen im Styleguide und der Mediendatenbank kostenlose Ressourcen an die Hand. 

Damit wir das Beste aus unseren Kanälen rausholen und unsere weltweite Hilfe ermöglichen können, brauchen wir eure Unterstützung!

Das könnt ihr tun: 

  • Interagiert mit unseren Posts. Der Meta Algorithmus erkennt so, dass Inhalte Relevanz haben – und spielt sie eher aus. Durch einen Kommentar wird euer Account außerdem selbst sichtbarer und euer Profil erhält mehr Aufmerksamkeit anderer Nutzer. 

  • Teilt oder repostet unsere Posts.  

  • Besonders in Katastrophen sind wir auf eure Unterstützung angewiesen. Wenn wir Kommunikationsmaterial erstellen, stellen wir es euch im Fall der Fälle auf TeamDRK zur Verfügung. Ihr könnt diese Posts für eure eigene Kommunikation nutzen und auf unsere Spendenkampagnen auf unserer Website aufmerksam machen. 

Ein starkes DRK braucht starke Kommunikation. Das schaffen wir am besten gemeinsam!