5 Tipps für mehr Reichweite auf Instagram

Veröffentlicht am April 10, 2026
 

Instagram ist eine der relevantesten Social-Media-Plattformen, die wir Gliederungen empfehlen. Allein in Deutschland gibt es 47 Millionen aktive Nutzer, die 30 Minuten pro Tag oder mehr auf Instagram unterwegs sind.  

Eine große Chance, um dort auf eure Aktivitäten im DRK aufmerksam zu machen! Hinter jedem erreichten Nutzer steckt ein potenzielles Mitglied, Spender oder Unterstützer. Es gilt einige Dinge zu beachten, um das meiste aus Instagram herauszuholen. In unserer Instagram-Schulung erklären wir euch die Grundlagen. 

Die Technik hinter der Plattform, genannt Algorithmus, bestimmt, ob ein Post oft ausgespielt wird oder nicht. Nicht jeder Nutzer, der euch abonniert hat, wird eure Posts sehen – und nicht jeder Nutzer, der euch NICHT abonniert hat, wird eure Posts NICHT sehen.   

Tipp 1: Quadratisch? Das war gestern! 

Wichtig ist zunächst, Inhalte plattformgerecht zu erstellen. Und das fängt schon bei vermeintlichen Kleinigkeiten an wie dem Format. Früher waren Instagram Posts ausschließlich quadratisch, mittlerweile ist das korrekte Format im Bildverhältnis 4:5 (1080x1350 Pixel). Dieses Format zu nutzen, ist eine technische Voraussetzung, damit eure Posts von mehr Nutzern gesehen werden.   

Auch visuell müssen eure Posts ansprechend gestaltet sein: Arbeitet eure Neuigkeiten in unsere Social-Media-Vorlagen im Styleguide ein, statt beispielsweise eine Datei wie einen Mitgliederbrief zu screenshotten. Auf Screenshots sind viele Texte oft zu klein und daher nur schwer lesbar. Die Arbeit lohnt sich! Passende Vorlagen findet ihr hier im Styleguide. Mit der Canva-App könnt ihr Posts sogar ganz bequem am Handy erstellen. 

Tipp 2: Logo – ja oder nein? 

Instagram schränkt die Reichweite von Posts mit Logos von Unternehmen oder Organisationen mittlerweile massiv ein. Stellt sicher, dass euer Account-Name entsprechend des Territorialprinzips klar zuordbar ist (zB. @drk_ORT). Dann könnt ihr statt der Absendererkennung mit Logo, das rote Kreuz auf Dienstkleidung oder im Hintergrund abzubilden. So zeigt ihr niedrigschwellig die Zugehörigkeit zur Rotkreuz-Bewegung, ohne, dass ihr an eingeschränkter Reichweite leidet.  

Beispiele gefällig? 

Tipp 3: Collab Posts und Musik 

Collab Posts erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass euer Post von mehr Nutzern gesehen wird. Ihr könnt mehrere Accounts auswählen, auf deren Profil der Post ebenfalls angezeigt wird. Die Funktion findet ihr unter „Personen markieren“. Übrigens: Auch, wenn ein Post bereits veröffentlicht wurde, könnt ihr in den Post-Einstellungen weitere Collab Partner hinzufügen.  

In denselben Einstellungen könnt ihr oben bei der Standortauswahl ein Lied auswählen, dass bei Ansicht des Posts automatisiert abgespielt wird. So wird der Post nicht nur im Feed, sondern auch im Reel Tab ausgespielt und mehr Menschen sehen ihn.  

Tipp 4: Video Content 

Für die Content Formate gelten auf Instagram drei einfache Faustregeln: 

  • Stories erreichen fast nur Follower. 

  • Bild Posts erreichen vor allem Follower. Wenn sie oft geteilt und weitergeleitet werden aber auch Nicht-Follower. 

  • Reels erreichen überwiegend Nicht-Follower. 

Gut gemachte Reels können also ein echter Gamechanger sein und Menschen erreichen, die noch nicht so viel über das DRK wissenVorlagen für die Kurzvideos stehen kostenfrei z.B. auf der App Instagram Edits oder Canva zur Verfügung. Ihr wollt selbst kreativ werden? Reels mit einem spannendeEinstieg, authentische Einblicke und kurze Interviews über eure Tätigkeiten im DRK können begeistern. 

Tipp 5: Trends 

Manchmal gibt es Themen, die plötzlich überall sind und Instagram dominieren: Die Rede ist von Social-Media-TrendsMitmachen wird vom Algorithmus belohnt!

Beispiele? 

Jetzt seid ihr gefragt: Was setzt ihr bereits um auf Instagram? Welche Posts funktionieren besonders gut bei euch? Wir freuen uns auf eure Erfahrungen.