Wie funktionieren eigentlich QR-Codes?

Am March 9, 2026 veröffentlicht

QR-Codes sind eine Möglichkeit, um Nutzern den Weg auf eine Website zu erleichern. Wir erklären, wann ihr sie am besten nutzt und wann andere Methoden sinnvoller sind.

QR-Codes sind im Grunde eine Form von Barcodes, die 1994 erstmalig eingeführt wurden. In schwarzen und weißen Quadraten werden Daten gespeichert, Smartphone-Kameras können diese auslesen. So wird aus Quadraten in wenigen Sekunden ein klickbarer Link, der Nutzer direkt zu einer Website führt. Für die Nutzer ist das vor allem eins: Bequem. Sie sparen sich das Eintippen einer URL und finden alle Informationen ohne Umwege. Der Vorteil für euch sind mehr Aufrufe auf eure Website.

Ein QR-Code kann bis zu 7.089 Ziffern oder 4.296 Zeichen speichern.

Wann eignen sich QR-Codes?

QR-Codes wurden in erster Linie für Print-Produkte (Beispiel: Postkarten oder Plakate) entwickelt. Überlegt euch aber genau, wo diese Materialien zu finden sind: Wenn ein Plakat zum Beispiel weit oben hängt, ist der Code für manche Smartphone-Kameras möglicherweise zu weit entfernt, um ihn auslesen zu können.

Es ist wenig sinnvoll, die Codes in Online Posts (Beispiel: Social-Media-Beiträge) zu integrieren. Nutzer können die QR-Codes nicht scannen, wenn sie ihr Smartphone schon zum Lesen des Beitrages nutzen. 

Tipp: Beachtet bei der Content Erstellung immer, dass über 90 Prozent aller Nutzer eure Posts auf dem Smartphone lesen!

Das heißt konkret: Nutzt lieber keine QR-Codes und achtet ganz besonders auf eure Schriftzüge: Zu viel Text auf einmal wird ungern gelesen, zu kleine Schriften sind mobil nicht gut lesbar. Ihr könnt gerne unsere Social-Media-Vorlagen im DRK-Styleguide verwenden, denn hier sind die Schriftgrößen voreingestellt.

Wie kann ich QR-Codes erstellen?

Es gibt eine Vielzahl an Tools mit dieser Funktion. Teilweise unterscheiden sie sich nur in der Anzahl der kostenlos verfügbaren QR-Codes - das Ergebnis ist jedoch dasselbe.

Beachtet bei der Erstellung am besten, wie lange der QR-Code abrufbar ist. Es wäre ungünstig, wenn ihr Geld für Print-Werbemittel in die Hand nehmt und der Code nach 30 Tagen nicht mehr funktioniert.

Alternativen auf Social Media

Auf Facebook und LinkedIn sind Links klickbar. Ihr müsst sie lediglich in den Text zu eurem Post schreiben und sie färben sich nach Veröffentlichung automatisch bunt ein. Jede Website hat ein automatisch hinterlegtes Anzeigebild, was hier verwendet wird. Alternativ könnt ihr ein beliebiges Foto auswählen - der Link im Text bleibt klickbar.

Auf Instagram ist das nicht der Fall. Wir empfehlen, in euren Texten zum Post höchsten verkürzte Links zur Info zur hinterlegen - diese sind in der Regel sehr einprägsam. Ansonsten könnt ihr aber auch immer die Info "Link in unserer Bio" ergänzen und den Link dort angeben. Diese Einstellung könnt ihr vornehmen, wenn ihr in der App unten rechts auf euer Profil und dann auf "Profil bearbeiten" klickt. Es ist möglich, hier mehrere Links einzufügen.

Auch in der Story Funktion könnt ihr Links hinzufügen. Klickt hierfür bei den verfügbaren Icons auf "Sticker" (meist mit einem lachenden Emoji gekennzeichnet) und dann auf "Link".